96amStuck ist eine Stuckwerkstatt fur neue Theaterstucke und Theaterformate. Wir bieten jungen, professionell arbeitenden Theaterschaffenden die Moglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und zusammen in einem kurzen, sehr intensiven Zeitraum Theater entstehen zu lassen. Die Werkstatt richtet sich an TheatermacherInnen aller Art aus dem deutschsprachigen Raum, die am Anfang ihres kunstlerischen Schaffens stehen.

So funktioniert's: 4 Tage, 12 Menschen, 3 Gruppen, 3 Kurzstucke!

Die TeilnehmerInnen der Werkstatt verbringen gemeinsam 96 Stunden in einem leeren Theaterraum. Dabei soll jede Gruppe ein 30-minutiges Stuck erdenken, schreiben, proben und am Ende in einer Werkschau einem offentlichen Publikum zeigen. 96amstuck mochte junge KunstlerInnen zusammenbringen in einer klar abgesteckten Arbeitssituation, in der fur eine kurze Zeit hurdenfrei gearbeitet werden kann. So sollen "Mikroproduktionen" entstehen, die in ihrer Stossrichtung "Piloten" fur ausgereiftere Produktionen sein konnen. Die Vernetzung einer zukunftigen Generation der freien deutschsprachigen Theaterszene soll dabei ebenso wichtig sein wie die entstehenden Projekte.

TeilnehmerInnen 2016

Benjamin von Wyl

geboren 1990 im Aargau, Germanistik- und Geschichtsstudium in Basel, Hilfsassistent am Deutschen Seminar der Uni Basel, Dramaturgie- und Produktionsarbeiten im studentischen Rahmen, Kritikerplattform Treibstoff Theatertage 2013, Teilnehmer Textstatt 2013 - Förderplattform des Aargauer Literaturhaus, Hospitant und dramaturgischer Mitarbeiter bei Volker Lösch. Bis Mitte 2015 Managing Editor Switzerland bei VICE Alps. Weitere journalistische Beiträge in: Medienwoche, TagesWoche, Literarischer Monat, Schweizer Monat, tsüri.ch und auf der VICE-Tochter NOISEY. Essays in der Avenue – Zeitschrift für Wissenskultur, sowie publizistische Beratung derselben. Regelmässig Kurzprosa im Literaturmagazin Narr. Lesungen und Performances u.a. im Kunstmuseum Basel, der Kunsthalle Basel, an den Solothurner Literaturtagen, im Coq d'Or Olten und auf diversen öffentlichen Pissoirs. In der Spielzeit 2015/2016 Dramaturg am Theater Neumarkt. Arbeiten als Produktionsdramaturg mit Peter Kastenmüller, Alexander Eisenach, Gabriel S. Zimmerer und Markus Öhrn, sowie Betreuung der Kurzinszenierungen im Rahmen von Peter Kastenmüllers Schools Of Normal von Joel Basman, Tobias Bühlmann, Peter Kastenmüller, KURSK, Maike Thies und Tobias Yves Zintel. Im Juni 2016 Script Advisor für Simon Jaquemets nächsten Film „Der Unschuldige“. Ab Juni 2016 Mitglied im Kollektiv Extraleben.

Carmen Pratzner

Ausbildung:
2010-2014 Studium der Zeitgenössischen Tanzpädagogik am Conservatorio Superior de Danza de Valencia und an der Konservatorium Wien Privatuniversität mit den Schwerpunkten: zeitgenössischer Tanztechnik, Choreografe und Vermittlung; mit Auszeichnung abgeschlossen. Zusatzqualifkation im Rahmen des Studiums: Ballettpädagogik für den Kinder- und Jugendunterricht 2006-2011 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien, Abschluss mit Bachelor of Arts 2000 – 2005 Ausbildung in der Kunstgattung Klassischer Bühnentanz beim Theatererhalterverband österreichischer Bundesländer und Städte/Wiener Bühnenverein Masterclasses/Seminare:
2010-2015 u.a.: Saju Hari, Jenia Kasatkina, Georg Blaschke, Doris Uhlich, Milan Kozanek, Nicole Berndt-Caccivio, Simon Mayer, Eva Maria Kraft, Peter Beil, … 2013 bei der Hofesh Shechter Company in St. Pölten Auszeichnungen:
2016 Nominiert für den Vorarlberger Kulturpreis 2014/15 Förderstipendium des Tanzquartier Wien 2013 zwei Stipendien der Hugo-Breitner Gesellschaft für die Stücke „super4mixen“(Choreografe/Tanz) und „myositis ossifcans“ (Choreografe) im Rahmen des Fidelio Wettbewerbes

Damian Popp

Seit Januar 2016 freier Regisseur und Theatermacher
2015 Gründung des Theater/ Performance Kollektivs „MËHRTYRER“
Von 2011 bis 2015 Regieassistent am Berliner Ensemble, Staatstheater Mainz und Landesbühnen Sachsen Studium der Theater und Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz

MËHRTYRER“

Das junge Theaterund PerformanceKollektiv MËHRTYRER aus Berlin und Leipzig bestehend aus Jonathan Strotbek, Jonas Schilling und Damian Popp. Bisherige Arbeit zeichnet sich durch interdisziplinäre Einfüsse aus Film, Puppenspiel, Schauspiel, Musik und VideoInstallation aus. Jedes Mitglied des Kollektivs entspringt einer anderen Sparte der darstellenden Kunst und bringt individuelle Erfahrungen mit in die Entwicklung eines jeden Projekts. Dabei sind wir darauf bedacht mit Gästen zusammenzuarbeiten und fremde Einfüsse in unser Schaffen mit einzubeziehen, um einen möglichst partizipativen Entwicklungsprozess herzustellen.

Daniela Ruocco

aufgewachsen in Deutschland und Uruguay, ist Schauspielerin und hat ihren Master mit der Vertiefung „Scenics Arts Practice“ an der HKB abgeschlossen. Hyperkulturalität. Ausserdem spielt die Mehrsprachigkeit immer eine wichtige Rolle In ihrer Arbeit befasst sie sich oft mit rhetorischen Wirkungsmechanismen und dem Phänomen der Rolle in ihren Arbeiten. Sie arbeitete beim ZDF in der Aussenpolitik, beim kleinen Fernsehspiel und als Übersetzerin und Dolmetscherin.Jüngst zeigte sie ihre Arbeit „listen to me!“ im Schlachthaus Theater Bern. Das Projekt untersucht die Schnittstelle zwischen Vortrag und Theater und geht dem Potenzial von Fiktionalisierung und Simulation als Erlösungsstrategie nach. Zusammenarbeit mit u.a. Viviane De Muynck, Ivo Dimchev, Nils Torpus, François Chaignaud, Gob Squat, Lundahl&Seitl, Beatrice Fleischlin, Katrin Bretschneider, Cynthia Gonzalez, dem Staatstheater Mainz, Neele Leana Vollmar, der Shakespeare Company, Philipp Heule und dem Wildwux Festival, Nina Willimann, Oliver Roth, Natascha Moschini, Aldir Polymeris und Transform Bern. Derzeit arbeitet Daniela mit dem neugegründeten Kollektiv „Latinlover“ an der Performance „der Grosse Mediator“ mit der sie zum Premio Nachwuchswettbewerb ins Finale eingeladen wurde und den dritten Platz gewann. Gemeinsam mit Johanna Dähler und Ernestyna Orlowska leitet sie die performative Plattform "Greller Keller" im Schlachthaus Theater Bern.

Johanna Dähler

studierte von 2007 bis 2010 an der Universität Leipzig und schloss mit dem Bachelor of Science in Theaterwissenschaft ab. 2011 begann sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern, welches sie im Sommer 2014 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Derzeit studiert sie den Master of Arts/Scenic Arts Practice (HKB Bern) und wird mit ihrer Masterthesis voraussichtlich im Frühjahr 2016 ihr Studium beenden. In Leipzig spielte sie unter anderem im Jugendtheaterclub des Theaters der Jungen Welt und in den Connewitzer Cammerspielen sowie in Berlin im Jugendclub P14 der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Im institutionellen Rahmen der Hochschule der Künste Bern entwickelte Johanna Dähler mit Simon Labhart bereits mehrere Projekte: Unter anderem „Psychose 4.48“ von Sarah Kane und „Das Quartett“ von Heiner Müller. Mit Letzterem wurden sie zum Kaltstart Festival Hamburg im Juni 2014 eingeladen. Im Juni 2014 gewann sie auf dem Schauspielschultreffen in München mit ihrem Jahrgang den Max Reinhardt Preis. Ihr Solo-Projekt war eines der „4 Soli“, die von Bern gezeigt wurden. Im Frühjahr 2015 war sie in Ibsens „Gespenster“ unter der Regie von Stefan Kraft am Theater St. Gallen engagiert. Im Rahmen der Züricher Festspiele 2015 arbeitete Johanna Dähler mit dem Kollektiv Mass & Fieber unter der Leitung von Niklaus Helbling zusammen.

Jonas Schilling

Freier Filmemacher, Autor und Musiker 2015 Gründung des Theater/ Performance Kollektivs „MËHRTYRER“ 2011 bis 2015 Regie und Produktionsassistent im Film und Fernsehen 2014 Veröffentlichung des Romans "Degeneration Eine Verachtung" in Co-Autorschaft mit Daniel Weber Studium der Film und Politikwissenschaft an der JGU Mainz

MËHRTYRER“

Das junge Theaterund PerformanceKollektiv MËHRTYRER aus Berlin und Leipzig bestehend aus Jonathan Strotbek, Jonas Schilling und Damian Popp. Bisherige Arbeit zeichnet sich durch interdisziplinäre Einfüsse aus Film, Puppenspiel, Schauspiel, Musik und VideoInstallation aus. Jedes Mitglied des Kollektivs entspringt einer anderen Sparte der darstellenden Kunst und bringt individuelle Erfahrungen mit in die Entwicklung eines jeden Projekts. Dabei sind wir darauf bedacht mit Gästen zusammenzuarbeiten und fremde Einfüsse in unser Schaffen mit einzubeziehen, um einen möglichst partizipativen Entwicklungsprozess herzustellen.

Jonathan Strotbek

Seit 2011 freier Puppenspieler und Performer 2015 Gründung des Theater/ Performance Kollektivs „MËHRTYRER“ 2014 bis 2016 Spartenleiter für Puppenspiel und selbst Puppenspieler bei den Landesbühnen Sachsen Bis 2011 Studium Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“

MËHRTYRER“

Das junge Theaterund PerformanceKollektiv MËHRTYRER aus Berlin und Leipzig bestehend aus Jonathan Strotbek, Jonas Schilling und Damian Popp. Bisherige Arbeit zeichnet sich durch interdisziplinäre Einfüsse aus Film, Puppenspiel, Schauspiel, Musik und VideoInstallation aus. Jedes Mitglied des Kollektivs entspringt einer anderen Sparte der darstellenden Kunst und bringt individuelle Erfahrungen mit in die Entwicklung eines jeden Projekts. Dabei sind wir darauf bedacht mit Gästen zusammenzuarbeiten und fremde Einfüsse in unser Schaffen mit einzubeziehen, um einen möglichst partizipativen Entwicklungsprozess herzustellen.

Marc Vilanova

Performer, composer, sound artist Active as a performer in many art forms, including electroacoustic music, free improvisation, contemporary repertoire and collaborations with dancers, saxophonist Marc Vilanova’s work is focused on the exploration of the instrument, as well as ongoing research into new sounds, techniques and expressions connected with technology and other arts. His primary interest is to open new sound spaces that invite the audience on an inner voyage. His approach coherently encapsulates both performative feature and sound installation and reveals an incessant search of an organic symbiosis between a variety of viewpoints. The results convey together a coherent and consistent sense of harmony and unity. He also produces music for theatre, dance and film. His works have been presented in many festivals around the world including countries like Japan, Brazil, Taiwan, USA, Canada, Russia and many more within Europe creating a deep involvement with the viewers, who are urged to evolve from a condition of mere spectatorship. He is also running several workshops about Extended Techniques, Free Improvisation and Performing with Live-Electronics in acoustic instruments. The workshops had been performed at the Tokyo National University of Fine Arts and Music “Geidai”, Senzoku Gakuen College of Music, MIT Saxophone Ensemble in Taipei, Federal University of Rio de Janeiro, Saxophone Academy in São Paulo and other universities within Europe. Nowadays Marc Vilanova lives and work in Basel (Switzerland)

Melina Pyschny

Studium:
2016-2018 Master of Arts in Expanded Theater / Hochschule der Künste Bern 2013-2016 Bachelor of Arts in Theater / Hochschule der Künste Bern 2008-2014 Magister Artium der Theaterwissenschaft / LMU München

Teamtassistenz / Just Publicity / Presseagentur München Regiehospitanz / Candide oder der Optimismus / Friederike Heller Dramaturgiehospitanz / In 80 Tagen um die Welt / Tina Lanik Bayerisches Staatsschauspiel Service (Café-Barista) / Erfrischungshalle Griebnitzsee / Potsdam Rezeptionistin/Hausdame / Das Hotel in München / München Service (Café-Barista) / Café Schneller / München

Simon Labhart

wurde 1988 geboren und wuchs im Zürcher Oberland auf. Er arbeitete u.a. als Fassadenbauer und Pizzakurier und spielte im Jugendklub am Theater Neumarkt in Zürich. Gemeinsam mit Tina Bopp führte er Regie bei «Kein Mensch ist illegal», einem Dokumentarflm über drei hungerstreikende Asylsuchende. Der Film wurde 2011 in Kinos in der ganzen Schweiz ausgewertet. Im Projekt «So tun als ob» im Format «Startrampe» des Schlachthauses Bern wirkte er als Schauspieler mit. Zwischen 2011 und 2016 studierte er an der Hochschule der Künste Bern Schauspiel (Bachelor) und Expanded Theater (Master). Während des Studiums trat er in «99 Elefanten», einem Kinderstück unter der Regie von Benno Muheim am Luzerner Theater auf (2013). Sein Projekt „Quartett“ - sehr frei nach Heiner Müller, welches er zusammen mit Johanna Dähler unter dem Mentorat von Nils Torpus im Rahmen des Bachelorprojekts an der HKB entwickelte, wurde im Juni 2014 ans Kaltstart Festival nach Hamburg eingeladen. Am Schauspielschultreffen SKS in München im Juni 2014 wurde sein Bachelor Solo-Projekt als Teil der „4 Berner Soli“ mit dem Max Reinhardt Preis ausgezeichnet. Im Sommer 2015 war er am Theater Konstanz als Helena im Sommernachtstraum zu sehen (Inszenierung: Alexander Marusch, Jo ¨rg Steinberg). Zusammen mit Johanna Dähler ist er Gründer des freien Theaterkollektivs top ten production. Ihre erste ausserschulische Produktion „Der Rock meines Vaters“ war im Schlachthaus Theater Bern und im Theater Winkelwiese in Zürich zu sehen.

Theresa Seraphin

studierte ab 2008 Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding, sowie 2011 an der Kyonggi University in Seoul. Seit 2014 gastiert sie regelmäßig als Regieassistentin an der Bayerischen Staatsoper, sowie 2011 am Landestheater Linz, und 2016 am Stadttheater Augsburg. Außerdem ist sie seit einigen Jahren als Produktionsleitung, Künstlerbetreuung, sowie Regieassistentin für die Festivals Dance, Spielart und Biennale tätig. Nicht zu vergessen sind Hospitanzen am Burgtheater Wien, Staatstheater Nürnberg, und der Volksbühne Berlin. Aktuell ist sie als Autorin an der vom Kulturreferat München geförderten Produktion PRIVACY des Theaterkollektivs Satellit-Produktion (Regie:Ana Zirner) beteiligt (Premiere November 2016). Zudem leistet sie dramaturgische Mitarbeit und Recherche bei der Produktion DE/FENCES des Theaterkollektivs Ausbau- Sechs (Regie: Sebastian Linz und Linda Löbel), das im Rahmen des Rodeo-Festivals 2016 in München zur Aufführung kommt.

Theresa Schlichtherle

Studium:
Ludwig-Maximilians-Universität München /Magister Artium Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Italienische Philologie /2016 Venice International University / School for Humanities and Social Sciences 2011

Regieprojekte:
Prima la musica, poi le parole oder die mörderische Frage, wer mit wem spielt / Opernstudio und Orchesterakademie der Bayerischen Staatsoper Arsenikblüten (UA) / EigenArten - Theaterakademie August Everding / Evangelische Kunst-Kirche Sankt Lukas in München Social Skin - wenn jemand anklopft stellen wir uns stumm, wenn wer läutet machen wir nicht auf / Studiobühne der twm München

2015

2. - 6. Februar 2015
NTaB Arlesheim